Unterbrechungen und Beschimpfungen, Die Videoeditorin der „Washington Post“ hat einige Höhepunkte des TV-Duells zusammengestellt. Trump und Biden – die denkwürdigsten Unterbrechungen, Schmähungen und Zusammenstöße.

„Eine Schande“ – Harte Kritik an der DebatteDas erste TV-Duell von Trump und Biden ist vorüber – und die ersten Urteile der CNN-Moderatoren sind vernichtend. „Schlechteste Debatte jemals“, „eine Schande“, „entsetzlich“ – die Urteile sind eindeutig.„Das war die schlimmste Debatte, die ich je gesehen habe“, sagte CNN-Kommentator Jake Tapper. „Es war gar keine Debatte. Es war eine Schande und das vor allem wegen Trump, der die ganze Zeit (Biden) unterbrochen und sich nicht an die vereinbarten Regeln gehalten hat.“CNN-Kommentator Wolf Blitzer sagte: „Das war eine Peinlichkeit für die USA.“„Das war eindeutig die chaotischste Präsidentschaftsdebatte, die ich je gesehen habe“, sagte Blitzer weiter. Es stelle sich die Frage, ob Trump und Biden angesichts dessen überhaupt noch weitere TV-Duelle austragen sollten.Die Debatte war chaotisch und bisweilen wild. Moderator Wallace hatte nie wirklich die Kontrolle. Immer wieder fiel Trump Biden ins Wort, der wehrte sich.Es war allerdings Biden, der Trump mit allerlei Schmähungen belegte, ihn als Clown, Lügner, Dummkopf oder „dieser Typ“ bezeichnete. Ob Biden damit unentschlossene Wähler auf seine Seite ziehen konnte, ist fraglich. 

2020 wird Trump nicht gelingen, was ihm 2016 gelang, sagt Hillary Clinton

Hillary Clinton on Trump: “You can only lie so many times. You can only try to avoid responsibility so many times. When, finally, people are going to be looking at each other and saying, ‘You know we’ve seen this before and we’re not buying it this time'” https://t.co/1W83MoJq5o

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Gar nicht „Sleepy Joe“: Hat Trump Biden unterschätzt? 

Dass es nicht höflich zugehen würde beim TV-Duell von Trump und Biden war schnell klar. Der Herausforderer wollte nicht nur einstecken und punktete damit. 
Tagesspiegel | Juliane Schäuble

Auf allen Kanälen: Die TV-Debatte im US-Fernsehen 
 
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AFP/Getty Images/Mario Tama

Blitzbilanz der ersten TV-Debatte 

Es war die wildeste TV-Debatte in der Geschichte aller TV-Debatten. Sie endete mit einem klaren Punktsieg für den Herausforderer. Ein Kommentar.
Tagesspiegel | Malte Lehming

CNN: 60 Prozent sehen Biden als Sieger, 28 Prozent TrumpEine erste CNN-Umfrage unter TV-Duell-Beobachtern nach der Debatte sieht Herausforderer Joe Biden klar vorne. Danach halten sechs von zehn Befragten den früheren Vizepräsidenten für den Sieger, Knapp jeder Dritte sieht Trump vorne. 

Six in 10 debate watchers said former Vice President Joe Biden did the best job in Tuesday’s debate, and just 28% say President Donald Trump did, according a CNN Poll of debate watchers conducted by SSRS.
CNN | Jennifer Agiesta, CNN Polling Director

Themen eines wilden Duells: Wahlbetrug, Rechte, Bidens SohnGut einen Monat vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November warf Trump seinen politischen Gegnern in der Demokratischen Partei vor, das Ergebnis mit Betrug zu verfälschen. „Ich hoffe, dass es eine faire Wahl sein wird“, sagte Trump im ersten TV-Duell mit Biden. „Aber dann werden Tausende von Stimmzetteln manipuliert – das kann ich nicht akzeptieren.“Trump verwies auf einen Ende September bekanntgewordenen Vorfall im Bezirk Luzerne im US-Staat Philadelphia, wo neun Stimmzettel von Militärangehörigen gefunden wurden. „Schlimme Dinge passieren in Philadelphia“, sagte Trump. „Sie haben Stimmzettel in einem Papierkorb gefunden. Sie hatten alle den Namen Trump angegeben.“ Der Präsident sprach sich erneut entschieden gegen die Briefwahl aus, da diese Stimmen aus seiner Sicht leicht zu manipulieren seien.Auf die Frage des Moderators Wallace, ob die Kandidaten nach der Wahl auf ihre Anhänger einwirken wollten, um mögliche Unruhen zu verhindern, antwortete Trump, er werde seine Anhänger dazu aufrufen, die Auszählung der Stimmen genau zu beobachten. Solche „Poll Watchers“ seien „eine sehr sichere, eine gute Sache“.Herausforderer Biden rief die Amerikaner dazu auf, so zu wählen, „wie es euch am besten passt“ – ob per Briefwahl oder direkt an der Wahlurne. Trump versuche, die Bürger von der Stimmabgabe abzuhalten. Daher sage er selbst: „Kommt und wählt, wählt, wählt!“ Er werde jedenfalls jedes Ergebnis akzeptieren, ob er die Wahl nun gewinnen oder verlieren werde. Biden sagte mit Blick auf Trump: „Er kann nicht im Amt bleiben, das wird nicht passieren.“Umfragen zufolge wollen deutlich mehr Anhänger Bidens als Trumps per Post abstimmen. Die verbreitete Briefwahl könnte dazu führen, dass in der Wahlnacht noch kein Sieger feststeht.Trump verweigerte erneut eine Zusage,  dass er das Ergebnis der Präsidentschaftswahl unabhängig vom Ausgang anerkennen werde. Der Amtsinhaber wich entsprechenden Fragen aus und sprach erneut von angeblichem massiven Betrug bei den Briefwahlen. Biden dagegen sagte, er werde das Wahlergebnis anerkennen: „Ich werde es akzeptieren.“ Es sei in Ordnung, wenn er verliere, sagte der Kandidat der oppositionellen Demokraten. Sollte er gewinnen, wolle er ein Präsident für “Demokraten und Republikaner” gleichermaßen sein.

President Trump says he would not “go along” with conceding the election if he believes the results have been “manipulated,” continuing to press unfounded conspiracy theories about voters casting ballots by mail. #Debates2020 https://t.co/yfUb6PlwDr

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Trump weigerte sich in der Debatte, Rechtsradikale und bewaffnete rechte Gruppen eindeutig zu verurteilen. „Fast alles, was ich sehe, ist vom linken Rand, nicht vom rechten Rand“, sagte Trump  über die Gewalt in US-Städten.Auf Drängen von Moderator Wallace sagte Trump schließlich, diese Gruppen sollten sich zurückhalten, distanzierte sich aber nicht direkt von ihnen, sondern griff die linke Gruppierung Antifa an: „Jemand muss etwas gegen Antifa und die Linke tun, weil dies kein Problem des rechten Flügels ist, sondern ein Problem des linken Flügels“.Kritiker hatten Trump immer wieder vorgeworfen, sich nicht deutlich genug von rechtsradikalen Gruppen abzugrenzen. Nachdem in Charlottesville im Bundesstaat Virginia 2017 eine Gegendemonstrantin auf einem Neonazi-Aufmarsch getötet worden war, hatte Trump für einen Aufschrei der Empörung gesorgt, als er sagte, es habe auf beiden Seiten „sehr gute Menschen“ gegeben. Auch in diesem Jahr heizten nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz immer wieder Gruppen Gewalt an, die auch dem rechten Spektrum zugeordnet werden.

“This is a President who has used everything as a dog whistle to try to generate racist hatred, racist division,” Joe Biden says on President Trump’s record on race. #Debates2020 https://t.co/4nc3QrUr0r pic.twitter.com/ISE3IRAj7I

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Biden wies Vorwürfe von Trump gegen seinen Sohn Hunter Biden energisch zurück. Trump verwies bei der TV-Debatte darauf, dass Hunter Biden wegen Drogenkonsums aus dem Militär entlassen worden sei. Biden antwortete: „Mein Sohn hatte ein Drogenproblem, aber er hat es überwunden, und ich bin stolz auf ihn.“ Biden wies auch Vorwürfe Trumps zurück, dass Hunter Biden mit fragwürdigen Geschäften im Ausland Millionen gemacht habe.Trump wirft Biden vor, als Vizepräsident in der Regierung von Barack Obama versucht zu haben, seinen Sohn Hunter Biden vor der Justiz in der Ukraine zu schützen. Hunter Biden saß von 2014 bis 2019 im Aufsichtsrat des skandalumrankten ukrainischen Gasförderers Burisma. Dazu wollte Trump Ermittlungen in der Ukraine erreichen. Der Konflikt brachte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen, das im Februar mit einem Freispruch im Senat endete.Die Republikaner argumentieren, Hunter Bidens hoch dotierter Posten bei Burisma sei ein Interessenskonflikt gewesen. Joe Biden war damals federführend für die US-Politik gegenüber der Ukraine verantwortlich. Die Demokraten argumentieren, Hunter Bidens Posten habe keinen Einfluss auf die Regierungspolitik gehabt. Joe Biden sagte, er habe mit seinem Sohn nie über dessen Auslandsgeschäfte gesprochen.Die Republikaner im Senat werfen Hunter Biden auch andere fragwürdige Geschäfte vor. Unter anderem heißt es in einem in der vergangenen Woche vorgelegten Bericht, Elena Baturina – umstrittene Unternehmerin und Witwe des früheren Moskauer Bürgermeisters – habe einer von Hunter Biden mitgegründeten Firma im Februar 2014 3,5 Millionen Dollar Beraterhonorar überwiesen.Umstritten ist auch eine Reise von Vizepräsident Biden nach China Ende 2013, bei der ihn Hunter Biden begleitete. Trump wirft Hunter Biden vor, dort 1,5 Milliarden Dollar für einen Fonds  eingesammelt und Millionen Dollar Profit gemacht zu haben. Hunter Biden hat das zurückweisen lassen. Die Faktenchecker der „Washington Post“ kamen nach einer Prüfung zu dem Schluss, dass es dafür keine Beweise gebe. (dpa, AFP)

US-Präsident Donald Trump
 
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Reuters/Brian Snyder

„Trump macht, was er seit vier Jahren macht“Das erste TV-Duell von Trump und Biden ist vorbei. Hier erste Eindrücke von unserer USA-Expertin Anna Sauerbrey:Trump macht das, was er seit fast vier Jahren macht: Er lügt, er beschädigt die Demokratie, er hält sich nicht an die Regeln, er ist der Bully, als den man ihn kennt. Das macht seine Strategie klar: Trump kann keine Wähler mehr hinzugewinnen und er weiß es. Er muss niemanden überzeugen. Er bedient seine Kernwähler und er legt ziemlich offen, dass er versuchen wird, die Wahl zu manipulieren. Im letzten Block zur Wahlsicherheit vermeidet er es erneut, zuzusichern, dass er die Wahl anerkennen wird. Er wiederholt seine vielen falschen Behauptungen zur Stimmabgabe. Er fordert seine Unterstützer auf, in die Wahllokale zu gehen „und sehr genau hinzuschauen“. Das ist eine implizite Aufforderung, Wähler abzuschrecken – die republikanische Partei schaut bei diesen „poll watcher“-Gruppen auf eine lange, traurige Tradition zurück – Gruppen, die Wähler vor Wahllokalen ansprechen, verunsichern oder sogar verängstigen.Das ist Trumps Strategie: Wähler vom Wählen abhalten und in der Wahlnacht und den Tagen danach für Chaos sorgen. Auf seine übliche, mafiöse Art, sagt er: „Das wird nicht gut enden – This is not going to end well.“ Und, mit Bezug auf ein vermeintliche Unregelmäßigen (die nicht belegt sind): „Da werde ich nicht einfach zusehen können – I can’t stand by and watch.“

Joe Biden
 
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AP/Morry Gash

„Der aggressive Trump dominiert“Biden hatte gute, starke Momente. Er sprach wiederholt eindringlich in die Kamera, wandte sich direkt an die Amerikaner. Er setzt darauf, Trump als Heuchler darzustellen, was ihm etwa im Block zur Coronapandemie gelingt. Seine Strategie war es, ruhig zu bleiben, „präsidentiell“ zu wirken, sich nicht auf Trumps Show einzulassen. Das hält er allerdings nicht dauerhaft durch, er nennt Trump unter anderem einen „Clown“. Dennoch hat er sich keine größeren Patzer erlaubt. Besonders stark ist sein Appell im letzten Block: „Vote, vote, vote.“Trotzdem dominiert der aggressive Trump die Debatte. Biden muss immer wieder einmal nach Zahlen suchen: Sind unter Obama Gewaltverbrechen um 17 oder 15 Prozent zurückgegangen? Der Eindruck wird verstärkt durch Bidens betulich-großväterliche Sprache.Trump wollte Biden dazu bringen, sich vom progressiven Flügel seiner Partei zu distanzieren. Das ist ihm gelungen. Im Block zur Krankenversicherung betont Biden, er habe Sanders geschlagen, an anderer Stelle sagt er: „Ich bin die Demokratische Partei“. Biden distanziert sich vom Klimaplan „Green New Deal“. Trotzdem: Trump schweißt die Partei durch seine Infragestellung der Wahl wahrscheinlich stärker zusammen, als er sie entlang der Linie Moderat-Progressiv spalten kann.

President Trump edged out former Vice President Joe Biden on speaking time during the debate with more than 39 minutes. #Debates2020 https://t.co/mUT6i82tJn pic.twitter.com/ElUV9gxXOs

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Joe Biden
 
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AFP/Jim Watson

Biden nutzt Frage nach Wirtschaft für AppellPräsidentschaftskandidat Joe Biden hat den Wirtschaftsteil der ersten TV-Debatte mit Amtsinhaber Donald Trump genutzt, um sich direkt an die Wähler zu wenden. In der Corona-Krise sei es Millionären und Milliardären wie Trump gut ergangen, „aber Ihr Leute zuhause, wie geht es Euch?“, sagte Biden in die Kamera. Es ist eine klassischer Zug in TV-Debatten in Amerika seit der damalige Kandidat 1979 die Zuschauer aufrief, darüber nachzudenken, ob es ihnen besser gehe als vor vier Jahren.Trump wiederholte unterdessen seine Darstellung, dass er die beste Wirtschaft in der Geschichte des Landes aufgebaut habe, bevor das Coronavirus sie weitgehend zum Stillstand gebracht habe. Jetzt baue er sie wieder auf. Biden entgegnete: „Man kann die Wirtschaft nicht in Ordnung bringen, bevor man die Corona-Krise löst.“Genauso wie bei anderen Themen rutschte das Streitgespräch auch beim Wirtschaftsthema oft in ein chaotisches Wortgefecht ab, in dem Trump und Biden durcheinander sprachen. (dpa)

Donald Trump
 
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Reuters/Jonathan Ernst

President Trump and former Vice President Joe Biden were about even in speaking time after the first hour of the debate with more than 27 minutes each. #Debates2020 https://t.co/35Pjlawmyz pic.twitter.com/EefwbZTI3R

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Klimawandel? Trump spricht wieder über ForstmanagementBeim Themenkomplex Klimaschutz wiederholt Trump seine bekannte Position, dass für die verheerenden Waldbrände in Kalifornien schlechtes Forstmanagement die Ursache sei. Erkenntnisse der Wissenschaft zum Klimawandel hat er schon zuvor immer wieder zurückgewiesen.

Biden nennt Trump einen RassistenIn der Fernsehdebatte der beiden Präsidentschaftskandidaten in den USA hat Herausforderer Biden Amtsinhaber Trump als Rassisten bezeichnet. Biden hielt Trump vor, er habe nach dem Tod von George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai versucht, „rassistischen Hass zu erzeugen, rassistische Spaltung“.Trump reagierte darauf mit der Anschuldigung, Biden habe die Black Community, die Gemeinschaft der Schwarzen in den USA, schlechter behandelt als jeder andere und sie als „Super-Raubtiere“ bezeichnet. Biden rief dazu auf, Kindern welcher Hautfarbe auch immer endlich umfassende Chancengleichheit zu ermöglichen. „Wir können den Rassismus in Amerika überwinden.“ Aber Trump schaue auf alle herab, die kein Geld oder eine andere Hautfarbe hätten.Zu den teilweise gewaltsamen Unruhen im Anschluss an den Tod von George Floyd in Minneapolis sagte Trump, die Regierung habe dort wieder für Ruhe gesorgt, „weil wir an Recht und Ordnung glauben – und du tust dies nicht, Joe“, fügte der Präsident hinzu.Bei den Unruhen in Portland und Kenosha handle es sich um ein Problem von links, nicht von rechts. Biden betonte erneut: „Gewalt ist nie richtig, nur friedlicher Protest ist es.“ Wenn er zum Präsidenten gewählt würde, wolle er Bürgerrechtsgruppen und Polizeibehörden im Weißen Haus zusammenbringen und auf eine Überwindung derSpaltung hinwirken. (dpa)

“This is a President who has used everything as a dog whistle to try to generate racist hatred, racist division,” Joe Biden says on President Trump’s record on race. #Debates2020 https://t.co/4nc3QrUr0r pic.twitter.com/ISE3IRAj7I

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After the first half hour of the debate, former Vice President Joe Biden was leading slightly in speaking time with more than 13 minutes. #Debates2020 https://t.co/1ZAz1aFDQn pic.twitter.com/ckEtlPxHJ2

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TV-Zuschauer in West Hollywood verfolgen die Debatte.
 
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AFP/Getty Images/Mario Tama

Es ist schwierig, hier zu Wort zu kommen mit diesem Clown!
Joe Biden beschwert sich über Donald Trump

Biden bezeichnet Trump als „Clown, Lügner, Dummkopf“Das TV-Duell wird sehr hitzig. Immer wieder fällt Trump Biden ins Wort, der bezeichnet Trump als „Clown“, als „Lügner“ und als „Dummkopf“. Harte Worte des Herausforderers.Moderator Wallace hat vor dem Duell gesagt, er wolle versuchen, so unsichtbar wie möglich zu sein. Die beiden Kontrahenten vor ihm auf der Bühne lassen das nicht zu.  

Würden Sie die Klappe halten?
Joe Biden weist Donald Trump zurecht 

Trump: „Ich habe Millionen an Steuern gezahlt“Das Thema Steuern des US-Präsidenten ist ein ganz heißes. Moderator Wallace fragt Trump, ob es wahr sei, dass er tatsächlich nur 750 Dollar an Steuern gezahlt habe. Trump widerspricht energisch und behauptet mehrfach: „Ich habe Millionen an Steuern gezahlt.“

Thema: Corona-PandemieBiden wirft Trump vor, die Corona-Pandemie nicht ernst genug genommen zu haben. Der US-Präsident habe früh von der Gefahr gewusst, sie aber heruntergespielt. Daher trage Trump die Verantwortung für den Tod so vieler Menschen.Trump weist die Vorwürfe zurück und lobt wieder einmal sein Krisenmanagement in der Pandemie. Zudem werde es schon in Kürze einen Impfstoff geben. Biden weist noch einmal darauf hin, wie wichtig das Tragen von Masken sei in der Pandemie, Trump habe das Gegenteil behauptet.Trump behauptet, selbst seine Experten seien gegen das Tragen von Masken gewesen.

Trump auf Bidens Vorwurf, mit mehr als 200.000 Toten habe er in der #Coronakrise versagt: „Sie wissen nicht, wie viele Menschen in China gestorben sind.” Seine Regierung habe einen „phänomenalen Job” gemacht. @Tagesspiegel

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Im TV-Duell: Trump und Biden
 
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AFP/Morry Gash

Debatte wird schnell temperamentvollTrump und Biden kommen schon nach wenigen Minuten auf eine höhere Betriebstemperatur. Auch Moderator Wallace läuft schnell warm. Ein früher Streitpunkt ist „Obamacare“, das Gesundheitssystem des früheren Präsidenten Barack Obama. Trump will es abschaffen, Biden verteidigt es und wirft Trump vor, selber keinen Plan für die Gesundheitsversorgung der US-Bürger zu haben. Wallace und Trump liefern sich einen Schlagabtausch. „Ich bin der Moderator der Debatte, und ich möchte, dass Sie mir erlauben, meine Frage zu stellen“, sagt Wallace, als Trump ihm beim Thema Krankenversicherung immer wieder ins Wort fällt. Trump sagt zu Wallace: „Ich schätze, ich debattiere mit Ihnen, nicht mit ihm. Aber das ist okay, ich bin nicht überrascht.“ Als Trump Biden unterbricht, fordert Wallace den Präsidenten auf: „Können Sie ihn aussprechen lassen?“ Biden wirft mit Blick auf Trump ein: „Er weiß nicht, wie das geht.“

President Trump got into a tense exchange with moderator Chris Wallace at the top of tonight’s debate as Wallace attempted to ask the President about his health care plan: “You’re debating him, not me” #Debates2020 https://t.co/ZduOjAOptL pic.twitter.com/iImuiD85Qg

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