Der Vorfall erinnert ein bisschen an die Netflix-Dokuserie “Tiger King”: Ein 53-Jähriger ist in dem Sommerlager eines Zirkusses in der Nähe von Dresden von einem weißen Tiger gebissen und schwer verletzt worden. Der Handwerker sei am Samstag auf dem Gelände in Ottendorf-Okrilla beschäftigt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
Dann habe der Mann offenbar seinen Arm durch den Zaun eines Tigergeheges gesteckt. Das Tier, das sich nah am Zaun befand, habe daraufhin unvermittelt den Kopf gedreht und den Mann in den Unterarm gebissen. Der Verletzte wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.Nach Angaben der Polizei unterhält der Zirkus des in Ottendorf-Okrilla (Landkreis Bautzen) ein Zwischenlager, weil derzeit coronabedingt keine Auftritte stattfinden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge handelt es sich um das Sommerquartier des Zauberkünstlers und Zirkuschefs André Sarrasani. Laut “Sächsischer Zeitung” und “Bild” soll der Handwerker alkoholisiert gewesen sein.

Tierschützer und Tierrechtler kritisieren seit Jahren den Einsatz von Tiger, Elefant und Co. in der Manege. “In einem Zirkusunternehmen ist eine verantwortbare Haltung von Wildtieren grundsätzlich nicht möglich”, schreibt der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website.
Icon: Der Spiegel

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