Mrz 27, 2020
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Telekom und Verdi einigen sich auf Tarifabschluss

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  Die Deutsche Telekom und die Gewerkschaft Verdi haben sich in Tarifgesprächen auf höhere Gehälter und längeren Kündigungsschutz geeinigt. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise hätten sich beide Seiten "in Rekordzeit" auf einen Tarifabschluss verständigt, teilten Verdi und Telekom am Donnerstagabend gemeinsam mit. Der Tarifabschluss gilt für bundesweit rund 60.000 Tarifangestellte, Auszubildende und dual Studierende.

Die Gehälter der Tarifangestellten sollen in zwei Stufen jeweils zum 1. Juli 2020 und 1. Juli 2021 steigen. Je nach Beschäftigungsgruppe hebt die Telekom die Gehälter in der ersten Stufe um 2,6 bis 3,0 Prozent an, in der zweiten Stufe um jeweils 2,0 Prozent. Zudem wird der Ende 2020 auslaufende Kündigungsschutz um drei Jahre bis Ende 2023 verlängert.

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Kündigungsschutz wird verlängert
Der Ende 2020 auslaufende Kündigungsschutz wird um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2023 verlängert. Wegen der Corona-Krise wurden auch Regelungen zur möglichen Kurzarbeit vereinbart, darin geht es unter anderem um Arbeitgeberzuschüsse zum Einkommen. Auch wurde eine gemeinsame politische Initiative für eine gesetzliche Regelung für eine Bildungsteilzeit verabredet.
“Wir haben Wort gehalten und die Tarifverhandlungen zu einem raschen und guten Ende geführt”, sagte die Telekom-Personalvorständin Birgit Bohle. Verdi-Bundesvorstand Christoph Schmitz sprach von einer funktionierenden Sozialpartnerschaft, die “in Zeiten, in denen in vielen anderen Unternehmen und Betrieben Beschäftigte vor hohen existenziellen Nöten stehe”, besonders wichtig sei.
Der Auftakt für die Tarifrunde war ursprünglich für den 2. April geplant. Die Tarifpartner einigten sich auf einen verkürzten Verhandlungsmodus, sie sind anders als früher sofort in die Sondierungsgespräche eingestiegen. Außerdem wurden die Gespräche erstmalig mit digitaler Konferenztechnik geführt. (mit Material der dpa) /

(anw)

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