Steffen Kanitz Dieser Mann muss das Atomendlager finden

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2022 ist zwar Schluss mit der Atomkraft, nach einem Endlager wird aber noch Jahrzehnte gesucht. Der Expolitiker Steffen Kanitz soll es finden. Ein heikler Job zwischen Sinn und Scheitern.

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Natürlich hat er sich das schon ausgerechnet. Wenn es läuft wie geplant, gelangt Steffen Kanitz vor der Rente noch ans Ziel. 2050, in genau 30 Jahren also, sollen die stark verstrahlten Brennstäbe der deutschen Atomkraftwerke endlich und endgültig unter die Erde. „Dann bin ich 66“, sagt der 36-Jährige – und die Behälter der Brennstäbe dann hoffentlich ebenso wenig durchgerostet wie er selbst.

Kanitz ist Geschäftsführer des bundeseigenen Unternehmens BGE, der Bundesgesellschaft für Endlagerung. Gerade hat sie eine Liste mit 90 möglichen Endlagerregionen vorgelegt. Mehr als 100 Fachleute haben dafür rund eine Million geologischer Daten ausgewertet. Eine Fleißarbeit. Seinem Team dankte Kanitz mit einem Umtrunk in der Zentrale in Peine.

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