Präsidentschaftswahl USA Der Freihandel bleibt auf der Strecke

Premium

„America first“ und „Buy American“: Für den Freihandel tritt bei der US-Wahl kein Kandidat ein – eine historische Zäsur. Mit Blick auf die Wähler ist dieser Kurs durchaus paradox.

Die Farm von Dave Walton hat schon viel überstanden: Weltwirtschaftskrise, Rezessionen, Naturkatastrophen – seit 1835 betreibt die Familie des Bauern im Osten des US-Bundesstaats Iowa den Hof, bis heute baut Farmer Walton auf mehr als 320 Hektar Mais, Soja und Heu an, züchtet Rinder und Schafe. 185 Jahre Landwirtschaft, doch die aktuelle Zeit ist für Walton eine Herausforderung, wie es sie in dieser Weise bisher noch nicht gegeben hat.

„Überlebenswichtig“ sei es für ihn und seine Kollegen, „freien und offenen Handel“ zu haben, sagt Walton, der auch an der Spitze eines Bauernverbandes steht. „Die Zölle bereiten uns jeden Tag Schmerzen.“

LESEN SIE JETZT WEITER

4 Wochen Digital-Zugang für 1€.
Zugang zu allen Premium-Inhalten auf wiwo.de inklusive Archiv und eMagazin
WirtschaftsWoche Apps (Android und iOS)
Monatlich kündbar

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?

Serviceangebote unserer Partner

Read More