Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt weiterhin fest im Griff: Die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus steigt fast überall wieder an – auch in Deutschland. Die Phase der zwischenzeitlichen Stabilisierung scheint vorbei. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

Live-Karte zum Virus-Ausbruch und Coronavirus-Radar mit Zahlen und FaktenMehr News, Service und Ideen zur Corona-Pandemie finden Sie auf unserem ÜberblicksportalTopmeldungen zur Corona-Krise in Deutschland und der Welt:Sechs Bundesländer melden keine Zahlen – Trotzdem 1178 neue Corona-Fälle in Deutschland (19.57 Uhr)Corona-Lage in Frankreich bleibt angespannt: Mediziner fordern “drastische Maßnahmen” (14.01 Uhr)Münchner Polizei löst Party mit 130 Menschen auf (12.53 Uhr)Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht (12.01 Uhr)Erster Corona-Todesfall in griechischem Flüchtlingslager21.23 Uhr: In Griechenland ist nach Angaben der Regierung ein erster Bewohner eines Flüchtlingslagers an einer Corona-Infektion gestorben. Ein 61-jähriger Afghane, der im Lager Malakassa nahe Athen untergebracht war, sei in einem Krankenhaus in der griechischen Hauptstadt gestorben, erklärte das Migrationsministerium am Sonntag. Malakassa und die nahegelegenen Lager Schisto und Elaionas waren wegen steigender Infektionszahlen Anfang September unter Quarantäne gesetzt worden.In den griechischen Flüchtlingslagern hatte sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet. Allein in einem umstrittenen Übergangslager auf der Insel Lesbos wurden mehr als 240 Asylsuchende positiv auf den Erreger getestet.Das Camp war nach der Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria durch ein Feuer eilig errichtet worden. Dort lebten zuvor rund 12.000 Menschen. Bei ihrem Einzug in das neue Camp wurde alle Bewohner auf eine Corona-Infektion getestet.Wie Migrationsminister Notis Mitarachi am Sonntag sagte, wurden mittlerweile alle unbegleiteten Minderjährigen, die in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln lebten, aufs Festland gebracht. Deutschland hat zugesagt, bis zu 150 von ihnen aufzunehmen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sollen die ersten 50 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen am Mittwoch in Deutschland eintreffen.Sechs Bundesländer melden keine Zahlen: Trotzdem 1178 neue Corona-Fälle in Deutschland19.57 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben in den vergangenen 24 Stunden 1178 Fälle gemeldet. Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gaben jedoch keine neuen Zahlen bekannt. Alleine auf NRW entfallen 492 Neuinfektionen, dahinter folgt Baden-Württemberg mit 183 neuen Fällen.

In fast allen Bundesländern, die gemeldet haben, liegen die Zahlen der Neuinfektionen in etwa im Bereich des Vortags. Die Neuinfektionen bleiben somit auf einem ähnlichen Niveau wie an den Vortagen. Die Reproduktionszahl liegt weiter über der kritischen Marke von 1,0 –  bei jetzt 1,17. Drei Menschen sind in vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben – 9428 insgesamt.
Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 283.348, 9426 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.Baden-Württemberg: 48.892 (+183) / 1880 Todesfälle (+1)Bayern: 67.015 / 2655 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am SonntagBerlin: 14.195 (+83) / 228 (+0)Brandenburg: 4249 (+6) / 173 Todesfälle (+0)Bremen: 2321 / 59 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am WochenendeHamburg: 7689 (+52) / 239 Todesfälle (+0) Hessen: 18.607 (+211) / 550 Todesfälle (+1)Mecklenburg-Vorpommern: 1152 / 20 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am Wochenende Niedersachsen: 19.838 (+82) / 683 Todesfälle (+0) Nordrhein-Westfalen: 68.393 (+492) / 1864 Todesfälle (+1) Rheinland-Pfalz: 10.544 (+71) / 251 Todesfälle (-1 / Zahl korrigiert) Saarland: 3340 (+5) / 176 Todesfälle (+0) Sachsen: 7041 / 232 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am Wochenende Sachsen-Anhalt: 2545 / 67 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am Wochenende Schleswig-Holstein: 4656  / 161 Todesfälle => keine aktuelle Meldungen am Wochenende Thüringen: 4049 (+3) / 190 Todesfälle (+0) Gesamt (Stand 27.09.2020, 19.32 Uhr): 284.526 (9428 Todesfälle)Vortag (Stand 26.09.2020, 20.15 Uhr): 283.348 (9426 Todesfälle)Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 250.800Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 24.298 (+76)Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand 27.09.): 1,17  (Vortag: 1,08)Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 328 (+0)Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 180 (+0)

Die Zahl Intensivbettenbelegung stagniert bei 328. Aktive Corona-Fälle sind im Moment 24.298 zu verzeichnen – 76 mehr als am Vortag.Jetzt 900 Menschen nach Feier in Quarantäne – weitere Schulen in Bielefeld betroffen19.55 Uhr: Nach Corona-Infektionen infolge einer Familienfeier in Bielefeld ist die Zahl der betroffenen Schulen auf zehn gestiegen. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen im Zusammenhang mit der privaten Feier gab die Stadt in einer Mitteilung am Sonntagabend wie am Vortag mit 36 an. Betroffen von Quarantäne-Anordnungen waren an den Schulen jeweils einzelne oder mehrere Klassen und Jahrgangsstufen sowie Lehrer. Insgesamt seien knapp 900 Menschen – Schüler und Lehrer – im Zusammenhang mit diesem Fall in Quarantäne, hieß es in der Mitteilung.Berlins Gesundheitsämter bekommen mehr Soldaten im Kampf gegen Corona18.58 Uhr: Berlin setzt auf mehr Soldaten im Kampf gegen Corona. Für die Nachverfolgung von Kontakten bei Infizierten und weitere Testteams bekommen die Gesundheitsämter zusätzliche Unterstützung von Seiten der Bundeswehr. Bisher sind bereits 60 Soldaten dafür im Einsatz. Nun sollen laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” 180 weitere folgen. Die Soldaten sollen bei der Nachverfolgung bei Kontakten von Infizierten und in Abstrich-Teams eingesetzt werden.”Ich freue mich, dass die zusätzlichen Bundeswehr-Soldaten die Bezirksämter tatkräftig bei der Eindämmung der Pandemie unterstützen werden”, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) der Zeitung. Die Soldaten werden in elf Bezirken eingesetzt, nicht aber in Friedrichshain-Kreuzberg, obwohl die Zahl der Neuinfektionen dort sehr hoch ist. Der Bezirk lehnt laut dem Bericht den Einsatz von Soldaten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab.Israelische Soldaten müssen in Corona-Krise in Stützpunkten bleiben16.09 Uhr: Israelische Soldaten in Ausbildung dürfen wegen der Corona-Krise ihre Stützpunkte von Dienstag an nicht mehr verlassen. Das Verbot soll bis zu einem Monat gelten, wie das Militär am Sonntag mitteilte. Begründet wird es mit den hohen Infektionszahlen in dem Land. Die Einsatzbereitschaft der Armee aufrechtzuerhalten, sei eine der wichtigsten Aufgaben, erklärte Generalstabschef Aviv Kochavi.Eine zweite Corona-Welle hat Israel voll erfasst. In dem Land mit etwa neun Millionen Einwohner erreichten die täglichen Infektionszahlen zuletzt Rekordwerte. Mit einem kompletten Lockdown will die Regierung eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.TOP-NEWS: Corona-Lage in Frankreich bleibt angespannt: Mediziner fordern “drastische Maßnahmen”14.01 Uhr: Medizinerinnen und Mediziner fordern angesichts der angespannten Corona-Lage in Frankreich “drastische Maßnahmen”. Ohne diese Maßnahmen würde es Frankreich mit einer zweiten Welle zu tun bekommen, die für Krankenhäuser und Intensivstationen viel schwieriger zu bewältigen sein werde als die erste, hieß es in einem offenen Brief von sieben Medizinern, der am Sonntag im “Journal du Dimanche» veröffentlicht wurde. “(…) Wir müssen jetzt schnell und entschlossen handeln.”Spanien, Israel, Großbritannien und Italien setzten bereits seit fast zwei Wochen Maßnahmen um – in einigen Ländern gebe es gar Ausgangsbeschränkungen, so die Autorinnen und Autoren. «Die Gesundheitssituation in Frankreich unterscheidet sich nicht von der in diesen Ländern.» Die Experten fordern, dass Masken immer getragen werden – nur Menschen, die in einem Haushalt leben, könnten darauf verzichten.”Unternehmen und Bildungseinrichtungen sollten nicht geschlossen werden, aber Abstandsregeln sollten strikt durchgesetzt werden.” Auch in Restaurants müsse die Maske getragen werden – außer beim Essen. “Wenn diese Maßnahmen ab diesem Wochenende angewandt und zwei bis drei Wochen lang aufrechterhalten werden, könnten sie das Niveau der Epidemie wieder auf das Niveau vom vergangenen Juni bringen.”26 neue Corona-Fälle in sieben Tagen: Schüler müssen in Flensburg zum Massentest13.52 Uhr: In Flensburg sind am Sonntag mehrere Schulklassen auf einem Parkplatz auf Corona getestet worden. Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) wies am Sonntag auf Facebook auf eine starke Staubildung hin und bat alle Testpersonen, “erst zu der Ihnen zugeteilten Uhrzeit zu erscheinen”. Hintergrund des Massentests mit mehr als 160 Menschen, für den die Kassenärztliche Vereinigung ihr mobiles Testzentrum zur Verfügung stellte, sind die gestiegenen Corona-Zahlen in Flensburg. Die Förde-Stadt hat zurzeit die größte Corona-Belastung in Schleswig-Holstein.Laut Robert Koch-Institut lag Stand Sonntag 00.00 Uhr die 7-Tage-Inzidenz berechnet auf 100.000 Einwohner bei 29,0. Ein Sprecher der Stadt sagte, die Stadt habe 26 neue Corona-Fälle in den vergangenen sieben Tagen registriert. Alle Fälle gingen auf eine große private Feier in Dänemark zurück, an der auch viele Gäste aus Flensburg teilgenommen hätten. Es seien auch Schulkinder betroffen, weshalb jetzt ganze Klassen getestet würden. Außer dem Massentest am Sonntag solle voraussichtlich noch eine weitere Testung am Dienstag erfolgen.Der Stadtsprecher betonte, Flensburg sei mit 109 Corona-Infektionen seit Mitte März bisher insgesamt glimpflich durch die Pandemie gekommen. Das Gesundheitsamt verfolge die aktuellen Infektionsketten und habe die Lage im Griff. Er hoffe, dass dieser Fall ein Einzelfall in Flensburg bleiben werde.TOP-NEWS: Corona-Regeln missachtet: Münchner Polizei löst Party mit 130 Menschen auf12.53 Uhr: Die Münchner Polizei hat in der Nacht zum Sonntag eine Party mit über 130 Menschen beendet. “Die Vorgaben des Infektionsschutzes wurden komplett ignoriert”, teilten die Beamten am Sonntag mit. Niemand habe einen Mund-Nasenschutz getragen oder den Mindestabstand eingehalten. Auch ein Infektionsschutzkonzept habe es nicht gegeben.Den Angaben zufolge war zuvor ein Hinweis eingegangen, dass vor der Halle im Stadtteil Freiman “mehr als fünfzig Autos geparkt wurden und laute Musik zu hören sei.” Alle Gäste mussten ihre Personalien angeben. Die Gäste und der Veranstalter müssen mit Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz rechnen. TOP-NEWS zu Corona: Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht12.01 Uhr: Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen fordert der Städte- und Gemeindebund eine Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes solle überall dort vorgeschrieben werden, “wo im öffentlichen Raum der Abstand nicht eingehalten werden kann – etwa bei Weihnachtsmärkten oder belebten Plätzen – und wo das Infektionsgeschehen die kritische Grenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100 000 Einwohner erreicht hat oder überschreitet”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag mit den Bundesländern über Maßnahmen gegen die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen beraten. Hintergrund sei der besorgniserregende Umstand, dass mehrere große Städte den wichtigen Grenzwert von 50 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten hätten.Zuvor hatte der Landkreistag bereits eine Obergrenze von weniger als 50 Menschen bei Privatfeiern gefordert. “Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war”, sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Landsberg nannte es “sinnvoll, bundeseinheitlich eine Höchstzahl von 50 Teilnehmern bei solchen privaten Festen festzulegen.”Sollen bei Corona-Tests helfen: Bundeswehr schickt Einsatzkräfte nach Remscheid10.57 Uhr: Die Bundeswehr schickt zehn Kräfte nach Remscheid, um dort bei Corona-Tests und der Kontakt-Nachverfolgung von Infizierten zu helfen. Wie die Stadt am Wochenende mitteilte, hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sich vorher telefonisch bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) gemeldet und entsprechende Hilfe angeboten.

“Die Kräfte werden voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche ihren Dienst in Remscheid antreten”, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Die Zahl infizierter Menschen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen lag am Sonntag laut Robert Koch-Institut bei einem Wert von 72,1 – und damit immer noch weit über der für behördliche Maßnahmen entscheidenden Marke von 50. Die Stadt hatte am Mittwoch unter anderem eine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht sowie strengere Regeln für private Feiern eingeführt.RKI-Chef Wieler: Privater Bereich spielt bei Corona-Infektionen “die große Rolle”09.59 Uhr: Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat den Eindruck bestätigt, dass viele der aktuellen Corona-Infektionen in Deutschland auf private Zusammenkünfte zurückzuführen sind. “Die Menschen stecken sich derzeit hauptsächlich im privaten Umfeld an, also auf Partys, Hochzeitsfeiern, Beerdigungen, auch im Gottesdienst”, sagte er der “Welt am Sonntag”. Der private Bereich spiele “die große Rolle”.Dagegen sei das Risiko einer Ansteckung in Betrieben bisher nicht so hoch, sagte Wieler. Es habe zwar sehr spektakuläre Ausbrüche gegeben, aber nicht sehr viele. “Die meisten Betriebe scheinen die Pandemie gut zu managen.”Auch in Geschäften gebe es bislang ganz wenige Ansteckungen, sagte der RKI-Chef. An Schulen gebe es mittlerweile einige Ausbrüche. Dies müsse gut analysiert werden.

Wegen vieler Corona-Ansteckungen bei Privatveranstaltungen waren zuletzt Rufe nach strengeren Teilnehmergrenzen laut geworden. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, plädierte am Sonntag im Radiosender NDR Info für eine bundeseinheitliche Obergrenze von 50 Teilnehmern. “Das ist eine Zahl, bei der die Gesundheitsämter die Kontakte noch gut nachverfolgen können und das ist das Entscheidende, um die Ausbreitung einer Infektion unter Kontrolle zu halten”, sagte sie.Zuvor hatte der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager, eine einheitliche Obergrenze für Privatfeiern von weniger als 50 Teilnehmern verlangt. Der gegenwärtige Flickenteppich irritiere die Menschen, sagte Sager der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vom Samstag. Bei den nächsten Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie am Dienstag müsse ein entsprechender Beschluss fallen.RKI meldet mehr als 1400 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden08.03 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Sonntag erwartungsgemäß eine vergleichsweise niedrige Zahl an neuen Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesundheitsämter hatten binnen eines Tages 1411 Fälle übermittelt, wie das RKI am Morgen bekanntgab. An Sonntagen wie auch an Montagen sind die gemeldeten Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI melden. Am Samstag war mit 2507 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden.Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach den Zahlen des RKI mindestens 284.140 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 27.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9457 – das sind fünf Todesfälle mehr als am Vortag. Bis Sonntagmorgen hatten rund 250.800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.Museum in Speyer stellt Brief von Corona-Skeptiker aus07.15 Uhr: Den anonymen Brief eines Kritikers der Corona-Schutzmaßnahmen hat das Historische Museum der Pfalz in Speyer in die laufende “Medicus”-Ausstellung eingebunden. Da diese auch Verschwörungstheorien thematisiere, zeige man den Brief an die Institution als Beispiel, hieß es. Die Leitung habe das Schreiben als Zeitdokument eingestuft.Der Autor des anonymen Briefs hatte unter anderem geschrieben, es sei keine Ansteckungsgefahr mehr vorhanden, und Hygiene-Maßnahmen seien unnötig. “Mit Maske und Abstand ins Museum? Nein Danke!”, hieß es. Man solle sich nicht “für dumm verkaufen” lassen.”Lieber anonymer Verfasser dieser Botschaft, hättest Du Dich überwunden und mit Maske unsere Ausstellung besucht, wäre dieser Rundgang vielleicht für Dich erhellend gewesen”, antwortete das Museum in einer Mitteilung. “Wir zeigen zum Beispiel, wie schon vor 100 Jahren in Zeiten der Spanischen Grippe das Tragen von Masken ein wesentliches Mittel war, um der damaligen Pandemie Herr zu werden.”Die “Medicus”-Ausstellung in Speyer zeigt – ausgehend von den Motiven des gleichnamigen Buchs von Noah Gordon (1986) -, wie sich Medizin, Krankheit und Heilung in unterschiedlichen Kulturen definieren. Der literarische Welterfolg kam 2013 als bildmächtiges Epos ins Kino.TOP-NEWS: Wegen Corona-Pandemie: SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert kostenlose Grippe-Impfung für alleSonntag, 27. September, 07.11 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert wegen der Corona-Pandemie in diesem Herbst und Winter kostenlose Grippeschutz-Impfungen für bundesweit alle Versicherten. Der Bundestagsabgeordnete sprach in der “Welt am Sonntag” von einer “sehr sinnvollen Maßnahme mit geringen Kosten”. Wegen der Pandemie raten Ärzte in diesem Jahr besonders zur Impfung gegen Grippe. Allerdings übernehmen viele Anbieter die Kosten nur für Patienten, die zu einer Risikogruppe zählen.Dass der Impfstoff wegen vieler Impfungen knapp werden könnte, fürchten Gesundheitsexperten im Bundestag eher nicht. “Auch dieses Jahr wird der Impfstoff reichen – wir können es uns leisten, diesen allen Versicherten kostenfrei zur Verfügung zu stellen”, sagte Lauterbach. Ähnlich äußerte sich die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Kordula Schulz-Asche: “Wir müssen mit einer präventiven Strategie in die kalte Jahreszeit gehen, um steigende Grippe- und Covid-19-Infektionen zu verhindern.”Berlin-Mitte ist neuer Corona-Hotspot22.26 Uhr: 143 neue Corona-Fälle meldet Berlin am Samstag innerhalb der vergangenen 24 Stunden – insgesamt verzeichnet die Hauptstadt jetzt 14.112 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 228.

Mit dem Stadtteil Berlin-Mitte hat sich ein neuer Hotspot in der Regierungstadt gebildet. Die 7-Tage-Inzidenz hat am Samstag den Wert von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern erreicht – das  ist der höchste Wert innerhalb der Stadt. Für ganz Berlin liegt die Inzidenz bei 27,2.Festnahmen und Verletzte bei Demo gegen Corona-Maßnahmen in London22.09 Uhr: Bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik sind am Samstag in London 16 Menschen festgenommen worden. Neun Polizisten wurden bei den Protesten von Hunderten Impfgegnern und Gegnern der Corona-Maßnahmen nach Polizeiangaben verletzt. Zwei von ihnen mussten mit Kopfverletzungen im Krankenhaus behandelt werden.Die Polizei trieb Protestler auf dem Trafalgar Square auseinander, es kam zu Zusammenstößen. Auch eine Protestgruppe im Hyde Park wurde von der Polizei aufgelöst. Nach Angaben der Polizei hielten die Demonstranten die Abstände nicht ein. Auf Schildern war etwa zu lesen “No to mandatory vaccines” (“Nein zur Impfpflicht”) oder “Covid-1984” in Anlehnung an George Orwells düsteren Roman “1984”.Großbritannien gab die Zahl der neu registrierten Coronavirus-Infektionen am Samstag mit 6042 an. Insgesamt sind in dem Land seit März 430 000 Infektionen nachgewiesen worden. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt bei fast 42 000, in absoluten Zahlen die höchste in Europa.1977 neue Fälle in Deutschland, obwohl fünf Bundesländer nicht melden20.20 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben in den vergangenen 24 Stunden 1977 Fälle gemeldet. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gaben jedoch keine neuen Zahlen bekannt. Alleine in NRW wurden 625 Neuinfektionen gemeldet.In fast allen Bundesländern, die gemeldet haben, liegen die Zahlen der Neuinfektionen in etwa im Bereich des Vortags. Die Neuinfektionen bleiben somit auf einem ähnlichen Niveau wie am Freitag. Die Reproduktionszahl ist jedoch über die kritische Marke von 1,0 auf 1,08 gestiegen. Sieben Menschen sind an den Folgen einer Corona-Infektion seit gestern verstorben.
Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 283.348, 9426 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.Baden-Württemberg: 48.709 (+251) / 1879 Todesfälle (+2)Bayern: 67.015 (+380) / 2655 Todesfälle (+0)Berlin: 14.112 (+143) / 228 (+0)Brandenburg: 4243 (+17) / 173 Todesfälle (+0)Bremen: 2321 (keine aktuelle Meldung) / 59 TodesfälleHamburg: 7637 (+88) / 239 Todesfälle (+0)Hessen: 18.396 (+175) / 549 Todesfälle (+1)Mecklenburg-Vorpommern: 1152 (keine aktuelle Meldung) / 20 TodesfälleNiedersachsen: 19.756 (+186) / 683 Todesfälle (+1)Nordrhein-Westfalen: 67.901 (+625) / 1863 Todesfälle (+2)Rheinland-Pfalz: 10.473 (+66) / 252 Todesfälle (+1)Saarland: 3345 (+13) / 176 Todesfälle (+0)Sachsen: 7041 (keine aktuelle Meldung) / 232 TodesfälleSachsen-Anhalt: 2545 (keine aktuelle Meldung) / 67 TodesfälleSchleswig-Holstein: 4656 ((keine aktuelle Meldung) / 161 Todesfälle (Thüringen: 4046 (+22) / 190 Todesfälle (+0)Gesamt (Stand 26.09.2020, 20.15 Uhr): 283.348 (9426 Todesfälle)Vortag (Stand 25.09.2020, 20.00 Uhr): 281.371 (9419 Todesfälle)Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 249.700Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 24.222 (+769)Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand 25.09.): 1,08  (Vortag: 0,91)Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 328Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 180

Das RKI fasst in seinem Lagebericht zusammen: “Die kumulative Inzidenz der letzten 7 Tage lag deutschlandweit bei 13,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. In 4 Kreisen überschreitet die 7-Tage-Inzidenz 50 Fälle/100.000 Einwohner: SK Hamm, SK Remscheid, LK Dingolfing-Landau und LK Rhön-Grabfeld. (…)Die 7-Tage-Inzidenz liegt in den Bundesländern Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg sehr deutlich, in Nordrhein-Westfalen deutlich und in Hessen leicht über dem bundesweiten Durchschnittswert.”Mehr als 14.000 neue Corona-Infektionen in Frankreich20.18 Uhr: In Frankreich haben sich binnen 24 Stunden mehr als 14.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Seit Freitagabend seien 14.412 neue Infektionsfälle registriert worden, teilten die französische Gesundheitsbehörde am Samstagabend mit. Das waren deutlich weniger als an den beiden Vortagen, als mit jeweils mehr als 16.000 Neuinfektionen neue Tagesrekorde verzeichnet worden waren.

Die Gesundheitsbehörde weist allerdings darauf hin, dass trotz des Rückgangs der absoluten Zahlen die Zahl der positiven Virus-Tests weiterhin ansteigt. Am Samstag waren demnach 7,2 Prozent der ausgewerteten Tests positiv. Am Freitag waren es noch 6,9 Prozent, am Donnerstag 6,5 Prozent, am Mittwoch 6,2 Prozent und in der vergangenen Woche 5,4 Prozent. Als “beunruhigend” wertet die Behörde auch, dass auch wieder vermehrt ältere Menschen infizieren.Seit Freitag wurden in Frankreich zudem 39 neue Todesfälle registriert. Am Vortag waren 56 Todesfälle verzeichnet worden. Mit rund 31.700 Corona-Todesfällen ist Frankreich bereits eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder Europas. Seit einigen Wochen steigen die Infektionszahlen wieder stark an.Corona-Zahlen in Hamm erstmals leicht gesunken16.19 Uhr: Nach tagelang steigenden Corona-Werten sind in Hamm die Fallzahlen erstmals leicht gesunken. Am Samstag gab die Stadt die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen Infizierten pro 100 000 Einwohner mit 95,5 an. Am Freitag hatte die Stadt einen Wert von 99,9 errechnet. Ob damit bereits ein Wendepunkt erreicht sei, werde sich aber erst in ein bis zwei Tagen sagen lassen, betonte ein Stadtsprecher.Seit Freitag seien in Hamm 16 Neuinfektionen registriert worden. Alle stünden in direktem Zusammenhang mit der Großhochzeit mit mehreren Hundert Gästen und damit verbundenen weiteren Festen, sagte der Sprecher. In Hamm gilt seit einigen Tagen für private Feiern mit 51 bis 150 Teilnehmern eine Genehmigungspflicht. Feiern mit 25 bis 50 Teilnehmern müssen angezeigt werden.Eine private Feier ist auch in Bielefeld der Ausgangspunkt für 36 Corona-Infektionen. Weitere Testergebnisse stehen aus. Weil unter den Infizierten auch Schulkinder sind, seien an mittlerweile sieben Schulen rund 720 Schüler und mehr als 70 Lehrer in Quarantäne geschickt worden, teilte die Stadt am Samstag mit.In Remscheid, der Stadt mit den zweithöchsten Corona-Zahlen in NRW, ging der Leiter des örtlichen Krisenstabes am Samstag von einem unverändert hohen Niveau von über 70 Infizierten je 100 000 Einwohner aus.TOP-NEWS: Corona-Teststation an der A93 völlig überlastet – Rückstau bis an österreichische Grenze15.21 Uhr: Die Corona-Teststation an der Autobahn 93 ist seit Samstagvormittag überlastet. Auf dem Rastplatz Heuberg, wo Covid-19 Abstriche bei Reiserückkehrern durchgeführt werden, kommt es zu langen Wartezeiten, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Auf der A93 gehe es seit etwa 9 Uhr nur stockend voran. Der Rückstau reiche bis zum Grenzübergang Kiefersfelden. Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk (BR24) darüber berichtet. 

Nach der Einstufung des österreichischen Bundeslands Tirol als Risikogebiet sei es wahrscheinlich, dass Urlauber nun früher abreisen und einen Corona-Test machen lassen, so der Sprecher der Polizei in Rosenheim. Weitere News zu Corona finden Sie auf den nächsten Seiten.Alles zur Entwicklung der Pandemie: Corona-Trends des Tages – Drei Werte zeigen, ob Lage unter Kontrolle bleibt
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