Aktualisiert: 20.09.202017:58 Das neue Kult-Café am Bahnhof Gilching-Argelsried hat am Samstag eröffnet. Betreiber ist Marcin Dybowski. Gilching – Besser hätte es gar nicht laufen können, sagte Gilchings Bürgermeister Manfred Walter am Samstag anlässlich der lang erwarteten Eröffnung des neuen Kult-Cafés am Bahnhof Gilching-Argelsried.Wie berichtet, war die Gemeinde nach der Sanierung des rund 120 Jahre alten Bahnhofsgebäudes vor zwei Jahren auf der Suche nach einem Betreiber für die Gastronomie. Ziel war, dort eine vielseitige Kulturstätte einzurichten. „Wir dachten damals schon an Marcin Dybowski, der ja erfolgreich den Bauernbäck im Altdorf geführt hatte“, erzählte Walter nun. „Bis wir aber soweit waren, war er weg und hatte mittlerweile in Inning das Kulturcafé Spectacel übernommen.“Für Gilching fand sich zwar ein anderer Pächter, der unter „Gleis 8“ firmierte, doch so richtig kam er dort nie an. Vor einem Jahr meldete er Insolvenz an und verzichtete letztendlich auf eine Fortsetzung des Pachtvertrages (wir berichteten). Nun war die Gemeinde erneut auf Suche. „Wir riefen sofort bei Marcin Dybowski an und waren froh, als er zusagte, zusätzlich zu Inning auch das Kult-Café am Bahnhof zu übernehmen.“Aus der geplanten Eröffnung zum 1. April wurde aus Gründen der Corona-Pandemie vorerst nichts. Doch nun hoffen Walter wie auch Dybowski, dass sich trotz erhöhter Hygiene-Auflagen die Menschen an die Situation gewöhnt haben. Und dass sie wieder Lust haben auszugehen. Derzeit dürfen von den 47 Plätzen zwar nur etwa 30 besetzt werden. Und die Bar muss vorerst noch gästefrei bleiben. Generell aber lasse sich damit gut starten, betonte Dybowski.Während die Gemeinde beim Gebäude einige Verbesserungen insbesondere bei der Akustik vornehmen ließ, hat sich der Pächter um die Inneneinrichtung gekümmert. „Beeindruckend, was hier alleine mit dieser retro angehauchten Einrichtung geschaffen wurde. Es ist eine gemütliche Atmosphäre, in der man gleichermaßen das Essen sowie Kunst und Kultur genießen kann“, betonte Walter. Außerhalb des Lokals sind durch niedrige Zäune eine Abgrenzung zu den Bahngleisen sowie ein kleiner Biergarten entstanden.Geöffnet hat das Kult-Café vorerst montags bis samstags von 11 bis 23 Uhr. Auf der Speisenkarte stehen unter anderem Schnitzel und Nudelgerichte, Kuchen und Salate. Außerdem gibt es Angebote zum Mitnehmen. Jeweils dienstags steht ab 19 Uhr Kultur bei freiem Eintritt auf dem Programm. Spenden sind erwünscht. Den Start macht am morgigen Dienstag Chris DocSchneider mit den Busstop Rokkers. Während der Eröffnung am Samstag gab Eric Berthold mit Blues- and Rockballaden auf der neu angeordneten Bühne bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was noch kommen kann.  ph
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