Fans fragen sich, wann Nachwuchs-Pilot Mick Schumacher in der Formel 1 antreten darf. Der 21-Jährige soll Favorit auf ein Königsklassen-Cockpit sein. Der deutsche Formel-2-Fahrer Mick Schumacher ist momentan in bestechender Form.Eine Ferrari-Ikone, die mit Michael Schumacher erfolgreich war, sprach nun über Micks Zukunft (Update 16. September).Der Formel-1-Sportchef sieht den 21-Jährigen Schumacher-Sohn künftig in der Königsklasse. Schumacher soll bei einem Ferrari-Kundenteam im Gespräch sein. Update vom 20. September, 16.15 Uhr: Für viele Experten ist Mick Schumacher kommende Saison Formel-1-Pilot, so auch die ehemalige Ferrari-Ikone Ross Brawn, mit der sein Vater viele Titel holte (siehe Update vom 16. September). Wie das Schweizer Nachrichtenportal nau.ch berichtet, verdichten sich die Anzeichen auf einen Aufstieg in die Königsklasse. Demzufolge sollen Mick Schumacher sowie ein zweiter Fahrer der Ferrari Driver Academy im kommenden Jahr ein Cockpit in der Formel 1 übernehmen.Mick Schumacher Favorit auf Formel-1-Cockpit? Zukunft von Räikkönen und Giovinazzi fraglichMick Schumacher führt momentan die Fahrerwertung in der Formel 2 mit 161 Punkten an, hinter ihm lauert Callum Ilott mit 153 Punkten. Die beiden talentierten 21-Jährigen stehen bei zwei den Ferrari-Kundenteams hoch im Kurs. Wie nau.ch schreibt, soll Schumacher Favorit auf eines der zwei Alfa-Sauber-Cockpits sein, da beim Traditions-Rennstall eine neue Fahrerzusammensetzung bevorsteht.Bei Alfa-Pilot und Formel-1-Routinier Kimi Räikkönen soll ein Abschied aus der Königsklasse bevorstehen. Der 40-Jährige Finne, der zuletzt mit einem Seitenhieb in Richtung Lewis Hamilton auffiel, hat wohl wenig Freude daran, dem Großteil des Fahrerfelds hinterherzufahren. Auch die Zukunft des zweiten Alfa-Fahrers Antonio Giovinazzi im Alfa-Rennstall ist fraglich, da die Formkurve des Italieners seit längerer Zeit sinkt. Die Superlizenz für die Formel 1 hat der potenzielle Nachfolger Mick Schumacher mit seinem Formel-3-Europameistertitel bereits sicher.Wie italienische Medien berichten, will Ferrari gleich zwei seiner Talente in der Königsklasse starten lassen. Der Brite Callum Ilott, der zuvor für das Red-Bull-Team antrat, konnte bereits drei Formel-2-Rennsiege einheimsen. Aktuell scheint Ilott beim Kundenteam Haas gefragt sein, der Rennstall hat für die Saison 2021 noch keine Fahrer bestätigt.Mick #Schumacher steigt zur Saison 2021 wahrscheinlich in die #formel1 auf. Der Formel-2-Tabellenführer hat gute Chancen auf das Cockpit bei Alfa-#Sauber.https://t.co/z0HDGAbpEu— Nau (@nau_live) September 18, 2020 Beide Ferrari-Youngster dürften in ihrer Premieren-Saison in der Königsklasse jeweils einen erfahrenen Teamkollegen erhalten. Bei Haas sollen Sergio Perez und Nico Hülkenberg Thema sein, der deutsche Pilot soll nach seinem Kurzeinsatz jedoch auch bei Alfa im Gespräch sein.Mick Schumacher: Steht er Formel-1-Debüt? Ferrari-Ikone verrät Details zur Zukunft – F1-Training steht wohl bevorUpdate vom 16. September, 10.30 Uhr: Kaum zu bremsen ist zurzeit Mick Schumacher. Der Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher ist aktuell Spitzenreiter der Formel 2 und könnte im kommenden Jahr in der Königsklasse antreten, was die ehemalige Ferrari-Ikone Ross Brawn befürwortet (siehe Erstmeldung). Nun sprach der 21-jährige Nachwuchs-Pilot über seine derzeitige Verfassung und den möglichen Aufstieg in die Formel 1.Mick Schumacher in die Formel 1? Er führt die Gesamtwertung der Formel 2 an – „Macht auf einen aufmerksam“Angesichts seiner Führung in der Gesamtwertung der Formel 2 betonte Schumacher im Gespräch mit RTL/n-tv, er wolle „einfach mein Ding weitermachen“. Momentan steht der Deutsche mit 161 Punkten auf Platz eins, gefolgt vom Briten Callum Ilott (153 Punkte) und vom Dänen Christian Lundgaard (145 Punkte). Es soll sogar Spekulationen über einen Start in einem diesjährigen Formel-1-Training geben, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr.„Es heißt schon etwas, wenn man Formel-2-Weltmeister ist“, so der selbstbewusste Schumacher. „Natürlich macht es auf einen aufmerksam. Aber es ist nicht gegeben, dass es dann genau zu dieser Zeit einen Sitz (in der Formel 1, d. Red.) gibt”, meint der 21-Jährige. Tatsächlich haben die beiden Ferrari-Kundenteams Haas und Alfa Romeo noch keine Fahrerpaarungen für 2021 bekannt gegeben.Weiter sagte Schumacher, sein Ziel sei es, sich weiterzuentwickeln „und nach dem kompletten Rennfahrer zu streben“ – eine Parallele zu seinem Vater, der ebenfalls ein sehr ehrgeiziger Fahrer war. In diesem Jahr war technisches Versagen öfter an schwachen Ergebnissen und Zeiten schuld. Darum stellt sich Mick Schumacher auch die Frage: „Was macht das Auto? Schafft das Auto es über die Linie, weil doch das eine oder andere Mal technische Fehler dabei waren.“ Er selbst könne sich „nur auf mich konzentrieren und versuchen, den besten Job zu liefern und das Beste aus dem Auto zu holen“.The real winner of this weekend was Mick Schumacher. Takes the Formula 2 championship lead and got to drive his dads 2004 Ferrari championship winning car around Mugello 😍 pic.twitter.com/OqTuFH6j7E— Taylor (@TPowlingSport) September 13, 2020 Neben Sebastian Vettel könnte im nächsten Jahr also ein weiterer deutscher Pilot in der Formel 1 antreten. Schumacher ist über den Verbleib des 33-Jährigen, der zu Aston Martin wechselt, glücklich. Der Heppenheimer sei “ein sehr entspannter Typ, von dem ich auch die einen oder anderen Tipps kriege”, so Schumacher. Mercedes-Teamchef Toto Wolff profitiert sehr vom Vettel-Deal mit Aston Martin.Formel 1 bald mit Mick Schumacher? Ferrari-Legende spricht über Zukunft des 21-JährigenErstmeldung vom 15. September:Mugello – Mick Schumacher scheint momentan nicht aufzuhalten zu sein. Der Sohn der Formel-1-Legende Michael Schumacher führt derzeit die Fahrerwertung der Formel 2 an. Eine ehemalige Ferrari-Legende, die an einer Vielzahl von WM-Titeln von Michael Schumacher beteiligt war, sprach nun über den Nachwuchs-Piloten und prophezeit dem 21-Jährigen eine große Zukunft im Formelsport.Mick Schumacher/Formel 1: In Mugello kletterte er auf Platz eins der Fahrerwertung Am vergangenen Wochenende im italienischen Mugello war Mick Schumacher erneut in starker Form. Erst holte er Platz fünf im Hauptrennen, dann wurde er im Sprintrennen vierter. Damit kämpfte er sich in der Fahrerwertung der Formel 2 auf den ersten Platz, er hat aktuell acht Punkte Vorsprung vor dem Briten Callum Ilott.Der Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn hat in seiner langen Karriere als Ingenieur und Motorsportmanager einiges erlebt und hat viel Erfahrung vorzuweisen. Besonders durch seine Arbeit als technischer Direktor in den Jahren 1997 bis 2006 bei Ferrari wurde er zu einer Größe in der Formel 1, da er zwischen 1999 und 2004 sechsmal Konstrukteursweltmeister wurde. Gemeinsam mit Michael Schumacher holte er fünf der sieben Fahrer-Weltmeister-Titel.Mick Schumacher: Ferrari-Ikone mit hohen Erwartungen an Schumi-Sohn – „Wenn er so weitermacht,…“Seine jahrzehntelangen Erfahrungen im Motorsport erlauben Brawn, ein Urteil über Mick Schumacher zu fällen. Im Rahmen seiner Kolumne auf dem offiziellen Internetauftritt der Formel 1 schreibt Brawn: „Mick fährt im Moment großartig in der Formel 2, führt nach einem weiteren anständigen Wochenende in Mugello die Meisterschaft an“. Der 65-Jährige sieht Mick in einer ähnlichen Rolle wie seinen Vater. „Wenn er so weitermacht, wird er bestimmt bald in der Formel 1 fahren“, so der Brite.Tatsächlich wurde bereits über einen Wechsel von des Schumi-Sohns zu einem der Ferrari-Kundenteams Haas oder Alfa Romeo spekuliert. Scheinbar geht es hierbei nur noch um den richtigen Zeitpunkt. Beide Teams gaben noch keine Fahrerpaarungen für die kommende Saison bekannt, weshalb ein Wechsel realistisch erscheint. #F1 Brawn zu Schumacher Mick weckt Erinnerungen https://t.co/3jd3qOdYcM pic.twitter.com/mdlE5hjPG8— Speedweek (@SpeedweekMag) October 2, 2018 Formel 1: Mick Schumacher fährt Boliden seines Vaters – Brawn: „Es war wundervoll“In Mugello durfte Mick Schumacher am Rande des Ferrari-Jubiläums beim Großen Preis der Toskana in der Formel 1 mit einem sagenumwobenen Formel-1-Boliden seines Vaters fünf Runden um die Ferrari-Strecke fahren. „Es war wundervoll, ein Auto, das mir so am Herzen liegt wie den Ferrari F2004, bei einer erneuten Ausfahrt in den Händen von Mick Schumacher zu sehen“, kommentierte Brawn die Szenen. „Es wirkt, als hätte Mick seine Demo-Fahrt darin genossen“, so der Formel-1-Sportchef über die emotionale Fahrt des 21-jährigen Nachwuchs-Fahrers, der bald in die Fußstapfen seines Vaters treten könnte. (ajr)
Rubriklistenbild: © Hassan Ammar
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