Donald Trump bei seiner Ankunft am Walter-Reed-Krankenhaus

Foto: JOSHUA ROBERTS / REUTERS

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Das Wichtigste auf einen Blick
Donald Trump hat sich mit einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus gemeldetAuch Donald Trumps Assistent Nicholas Luna wurde positiv auf Corona getestetMedienberichte: Trump zögerte vor Einlieferung ins Krankenhaus

Wer aus Trumps Umfeld positiv auf Corona getestet wurde
Donald J. Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von AmerikaMelania Trump, First LadyHope Hicks, Beraterin des PräsidentenNicholas Luna, Assistent des PräsidentenKellyanne Conway, ehemalige Beraterin TrumpsChris Christie, ehemaliger Gouverneur von New JerseyMike Lee, vertritt als Senator den Bundesstaat Utah Thom Tillis, vertritt als Senator den Bundesstaat North CarolinaRonna McDaniel, Vorsitzende des Republican National CommitteeJohn Jenkins, Präsident der Universität Notre DameBill Stepien, Wahlkampfchef

Boris Johnson äußert sich zu Trumps Erkrankung11.30 Uhr: In einem Interview der BBC hat sich der britische Premierminister Boris Johnson zu Donald Trumps Corona-Diagnose geäußert. Er gehe davon aus, dass Trump sich erholen werde, sagte Johnson. Trump erhalte die bestmögliche Versorgung, und das Wichtigste sei nun, dass er dem Rat seiner Ärzte Folge leiste.

Boris Johnson war selbst im Frühjahr an Corona erkrankt und hatte zeitweise auf der Intensivstation behandelt werden müssen.

Boris Johnson vor dem Gebäude der BBC

Foto: HENRY NICHOLLS / REUTERS

Biden macht Ergebnisse von Corona-Tests öffentlich10.50 Uhr: Als Zeichen der Transparenz will der Herausforderer bei der US-Wahl, Joe Biden, die Ergebnisse seiner Corona-Tests künftig veröffentlichen. Der ehemalige Vizepräsident reagierte damit auf widersprüchliche Angaben zum Gesundheitszustand von US-Präsident Donald Trump, der wegen einer Corona-Infektion seit Freitag in einem Militärkrankenhaus behandelt wird. “Vizepräsident Biden wird regelmäßig getestet, und er wird das Ergebnis eines jeden Tests veröffentlichen”, erklärte ein Sprecher von Bidens Wahlkampfteam, Andrew Bates, am Samstag (Ortszeit).

Der 77-Jährige war zuletzt am Freitag negativ getestet worden. Ein weiterer Corona-Test ist nach Angaben des Senders CNN am Sonntagvormittag (Ortszeit) geplant.

Joe Biden mit Mundschutz

Foto: KEVIN LAMARQUE/ REUTERS

Kritik an Fotos aus dem Krankenhaus10.00 Uhr: Das Weiße Haus hat am Samstagabend (amerikanische Ortszeit) Fotos von Donald Trump veröffentlicht. Auf ihnen soll zu sehen sein, wie Trump auch aus dem Krankenhaus seiner Arbeit nachgehe. In einem der Fotos sitzt er in einem weißen Hemd an einem großen Holztisch und liest in seinen Unterlagen. Auf einem anderen Bild trägt er einen Anzug und setzt seine Unterschrift auf ein Blatt Papier.Die Bilder lösten Diskussionen in den sozialen Netzwerken aus. Unter anderem weil aus den Bilddateien hervorgeht, dass die Bilder in einem Abstand von nur zehn Minuten aufgenommen worden seien, wie der Journalist Jon Ostrower twitterte. Das legt nahe, dass es sich bei den Aufnahmen lediglich um Inszenierungen handelt, die belegen sollen, dass Trump weiterhin arbeitsfähig sei.

Zu Trumps tatsächlichem Gesundheitszustand gibt es widersprüchliche Angaben. Sein Leibarzt Sean Conley hatte am Samstag vor dem Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda verkündet, es gehe dem Präsidenten sehr gut. Einige Details wollte Conley nicht preisgeben und beendete die Pressekonferenz nach wenigen Minuten.Kurz darauf berichteten die Nachrichtenagenturen AP und Reuters jedoch über Zweifel am tatsächlichen Gesundheitszustand Trumps. Reuters schrieb, eine mit der Situation vertraute Person habe gesagt, Trumps Zustand sei zuletzt besorgniserregend gewesen. Die nächsten 48 Stunden könnten für die Behandlung Trumps kritisch werden. AP berichtete unter Berufung auf einen Insider, einige von Trumps Werten seien in den vergangenen 24 Stunden “sehr beunruhigend” gewesen. Sein Zustand habe sich aber verbessert, seit er sich im Krankenhaus befinde.

Medienbericht: Trump zögerte vor Einlieferung ins Krankenhaus09.45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat nach Informationen des Senders CNN am Freitag zunächst gezögert, sich im Krankenhaus wegen seiner Corona-Infektion behandeln zu lassen. Unter Berufung auf informierte Kreise berichtete der Sender in der Nacht zum Sonntag, Trumps Berater hätten den 74-Jährigen im Weißen Haus erst davon überzeugen müssen, an Bord des Hubschraubers Marine One zu steigen. Der Helikopter habe bereits auf dem Südrasen des Amtssitzes gewartet. Trump wurde letztendlich in das Walter-Reed-Militärkrankenhaus nördlich von Washington geflogen, in dem er seither behandelt wird.Trotz Symptomen und einer bereits begonnenen Therapie habe Trump zunächst nicht ins Krankenhaus gebracht werden wollen, hieß es weiter. Er habe vermeiden wollen, ernsthaft krank zu erscheinen. Dem Präsidenten sei gesagt worden, ein Aufenthalt in der Klinik sei besser für ihn, falls sich sein Zustand verschlechtern sollte. Hochrangige Regierungsmitarbeiter entschieden den Angaben zufolge, Trump erst nach Börsenschluss ins Krankenhaus einweisen zu lassen, um einen Absturz der Aktienkurse zu vermeiden.Trumps Assistent Nicholas Luna Corona-positiv09.00 Uhr: Ein weiteres Mitglied des Weißen Hauses wurde positiv auf Corona getestet – Nicholas Luna, einer der persönlichen Assistenten des Präsidenten. Luna arbeitet als sogenannter “body man” für Trump. Als solcher gehört es zu seinen Aufgaben, den Präsidenten zu begleiten und zum Beispiel Unterlagen bereitzuhalten. Er hielt sich also nah bei Trump auf und begleitete ihn zum Beispiel auch nach Cleveland.Lunas Frau arbeitet ebenfalls im Weißen Haus. Ihr Testergebnis fiel negativ aus.Trump zeigt sich in Videobotschaft aus dem Krankenhaus08.30 Uhr: Lebenszeichen aus dem Krankenhaus: Mit einem kurzen Video hat sich Donald Trump aus dem Militärkrankenhaus in Bethesda gemeldet. “Es geht mir viel besser”, sagt der US-Präsident in dem vierminütigen Clip. Er sagt aber auch, die kommenden Tage seien die “wahre Prüfung” für seinen Kampf gegen die Krankheit. Nichtsdestotrotz werde er “bald zurück” sein und den Wahlkampf wieder aufnehmen.
Icon: Der Spiegel

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