Dass Sänger Campino großer Fan des FC Liverpool ist, ist hinlänglich bekannt. Diese Liebe geht sogar so weit, dass er Konzerttermine der Toten Hosen mit dem Spielplan des FC Liverpool abstimmt. “Das Büro ist angehalten, gewisse Tage zu blocken, die ganzen Viertelfinal-, Halbfinal- oder Finalspiele in der Champions League”, sagte der 58-Jährige auf dem Blauen Sofa von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat anlässlich der Frankfurter Buchmesse.
Es wäre sehr ärgerlich, “wenn Liverpool durchkäme und ich müsste dann in Darmstadt spielen oder so am selben Abend”, sagte Campino. “Das will auch das Publikum nicht erleben.”Dass er die diesjährige Meisterschaft des FC Liverpool Corona-bedingt nicht im Stadion verfolgen konnte, ist für ihn verkraftbar. “Es war auf keinen Fall enttäuschend, weil erst mal wichtig ist, dass die Meisterschaft geholt wird.” Und es sei ein Glück gewesen, dass die Saison überhaupt irgendwie zu Ende gespielt wurde.

Campino, der eigentlich Andreas Frege heißt, hat kürzlich sein erstes Buch “Hope Street – wie ich einmal englischer Meister wurde” veröffentlicht. SPIEGEL-Re­dak­teur Phil­ipp Oehm­ke hat an dem Buch mit­ge­wirkt. In dem Buch geht es nicht nur um den FC Liverpool, sondern auch um die komplexe Beziehung von Campinos Eltern und seine Liebe zu England.
Icon: Der Spiegel

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