Kaum wird das Gesichtshaar mal etwas länger, beginnt oft auch schon der Leidensweg: Der Bart juckt und brennt und man kann einfach nicht die Finger davon lassen. EIn böser Kreislauf  denn je mehr wir uns ins Gesicht fassen, desto schlimmer wird der Juckreiz erst. Und in Zeiten von Corona eine wirklich blöde Idee. Besonders Vollbart-Neulingen (und deren Gesichtshaut) fällt es schwer, sich an die Gesichtsbehaarung zu gewöhnen. Doch auch Profis kann ein plötzlicher Bart-Juckreiz das Leben erschweren. Zum Glück kann man mit ein paar Tipps oft schnell Abhilfe schaffen. (Experten-Tipps, um den Bart zuhause zu trimmen, lesen Sie hier)Warum juckt der Bart überhaupt?Dass der Bart zu jucken beginnt, kann viele Ursachen haben. Das Problem tritt vor allem dann auf, wenn der Bartwuchs noch jung ist – nach wenigen Wochen erledigt es sich das Problem dann oft von selbst. Wenn Sie Ihren Bart erstmals etwas länger wachsen lassen, und bisher wenig Erfahrung dazu sammeln konnten, finden Sie hier eine Anleitung zur idealen Bartpflege. Doch auch bei Männern, die bereits jahrelang ohne Probleme einen ordentlichen Bartwuchs vorweisen konnten, kann es von einem Tag auf den anderen plötzlich zu jucken beginnen. (Mehr zu Bart und Mund-Nasen-Schutz lesen Sie hier) Das könnten Gründe dafür sein:1. Sie waschen den Bart zu seltenWenn ein Bart zu selten gereinigt wird, siedeln sich dort schnell fiese Bakterien an. Doch nicht nur Essensreste und abgestorbene Hautschüppchen werden zum Problem: Wer sich nach der Busfahrt, dem Toilettengang oder dem Büroalltag nicht gründlich genug die Hände wäscht, aber öfters in seinen Bart greift, kann so schnell ein paar Bakterien züchten.2. Sie haben trockene GesichtshautSobald Sie anfangen am Bart zu kratzen, fangen die Hautschüppchen an zu rieseln? Dann leiden Sie wahrscheinlich unter trockener Gesichtshaut. Achten Sie darauf, bei der Reinigung keine allzu scharfen Produkte (mit Alkohol) zu verwenden und versorgen Sie die Härchen anschließend mit Feuchtigkeit – also einer Gesichtscreme oder einem Bartöl. (Mit dem Vollbart will es nicht so richtig klappen? Mit diesen Tipps schon!)3. Ihre Rasierklingen sind abgenutztSie verwenden einen fünf Jahre alten Trimmer und haben noch nie den Aufsatz gewechselt? Oder Ihre Rasierklinge ist seit Monaten dieselbe? Dann wird es höchste Zeit, einen Fachhandel aufzusuchen und neue Klingen zu kaufen. Diese sollten im Idealfall nämlich – bei täglicher Anwendung – alle 14 Tage gewechselt werden. Denn bei schlecht gewarteten Barttrimmern oder stumpfen Klingen, können eingewachsene Haare und Rasurbrand begünstigt werden. In der Praxis gilt: Sobald die Klinge nicht mehr hält was sie verspricht, sollte nicht lange gefackelt werden und ein neuer Aufsatz muss her. (Die besten Tipps zum Rasieren finden Sie hier)Was hilft, wenn der Bart juckt?Zugegeben: Die Versuchung, den Bart dann einfach abzurasieren, kann in solchen Momenten schon groß sein. Aber anstatt aufzugeben und den Bart direkt abzurasieren, können diese Pflegerituale dabei helfen, dem lästigen Juckreiz ein Ende zu bereiten:Tipp #1: Gründliches ReinigenOb kurz oder lang: Jeder Bart sollte idealerweise täglich oder mindestens genauso oft wie das Kopfhaar mit einem milden (Bart-)Shampoo gereinigt werden. Verwenden Sie bei der Wäsche allerdings kein allzu heißes Wasser, da der Bart sonst trocken und spröde werden kann. (So funktioniert die Gesichtsreinigung richtig)Tipp #2: FeuchtigkeitWenn der Bart juckt ist es oft ein Hilferuf nach Feuchtigkeit – oder einem Bartöl: Das spezielle Öl macht die widerspenstigen Haare sofort geschmeidiger, verleiht einen gesunden Glanz und pflegt intensiv die trockene Haut darunter. Verreiben Sie einfach ein paar Tropfen zwischen Ihren Händen und massieren Sie es sanft in das Barthaar ein. Es muss natürlich nicht immer ein spezielles Bartöl sein, man kann selbstverständlich auch Alternativen wie Kokosöl verwenden. Aber Vorsicht: Zu viel Öl lässt den Bart schnell fettig aussehen. Nehmen Sie lieber erst nur eine kleine Menge und legen bei Bedarf etwas nach.Tipp #3: Regelmäßiges BürstenEine Borsten- oder Bartbürste massiert die sensible Gesichtshaut, regt somit die Talgproduktion an und kann auch eingewachsene Haare wieder ans Tageslicht befördern. Oft sind es nämlich letztere, die das Jucken begünstigen und – sollte nichts dagegen unternommen werden – erst Wochen später mit einem entzündeten Furunkel an die Oberfläche gelangen. Doch auch die Bürste sollte regelmäßig gereinigt werden, da Sie aufgrund von Bakterien ansonsten gleich wieder von vorne beginnen können. (Viele weitere Tipps zum Thema Bartpflege lesen Sie hier)
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