Die Studierenden der École hôtelière de Lausanne stehen unter Quarantäne

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Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.Nichts mehr verpassen: Für die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergründe abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter.2500 Studierende an Schweizer Hotelfachschule in Quarantäne03.23 Uhr: Rund 2500 Studierende einer renommierten Hotelfachschule in der Schweiz sind unter Corona-Quarantäne gestellt worden. Die Maßnahme betrifft etwa Dreiviertel aller Studierenden an der École hôtelière de Lausanne (EHL), wie die Behörde des Schweizer Kantons Waadt mitteilte. Sie müssen in ihren Wohnungen bleiben, die teilweise auf dem Campus liegen. Die Quarantäne gilt bis Montag.

Nach Angaben des Kantonsarztes Karim Boubaker wurde bei elf Studierenden des Bachelor-Studiengangs eine Corona-Infektion festgestellt. Nach Angaben der Behörden sind mutmaßlich eine oder mehrere Partys von Studierenden für den Ausbruch des Erregers verantwortlich.Der Unterricht soll vorerst über das Internet fortgeführt werden, wie die EHL-Direktion nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur sda mitteilte. Die EHL gilt als eine der besten Hotelfachschulen der Welt. An ihr werden Studenten aus aller Welt ausgebildet.Metropolitan Opera öffnet erst im Herbst 2021 wieder02.20 Uhr: Die renommierte New Yorker Metropolitan Opera hat ihre Wiederöffnung angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie um weitere neun Monate verschoben. Erst Ende September 2021 solle eine neue Spielzeit beginnen, hieß es in einer Mitteilung. Die Entscheidung sei “extrem schwierig” gewesen, habe aber nach Beratung mit Gesundheitsexperten so getroffen werden müssen. Zuvor hatte die seit März wegen der Coronakrise geschlossene Oper geplant, mit einer Gala am 31. Dezember 2020 ihre Türen wieder für Besucher zu öffnen.

Die Coronakrise trifft die Kulturbranche der Millionenmetropole New York, die im Frühjahr eines der weltweiten Epizentren der Pandemie war, seit Monaten hart. Museen dürfen inzwischen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Zahlreiche andere Kultureinrichtungen, wie etwa die Theater des berühmten Broadway, haben aber bereits angekündigt, in diesem Jahr nicht mehr aufzumachen.

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Auch Wirtschaftsminister Altmaier in Quarantäne00.10 Uhr: Nach Außenminister Heiko Maas hat sich auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Corona-Quarantäne begeben. “Heute Nachmittag erfuhr ich, dass ein beim Handelsministerrat in Berlin anwesender Mitarbeiter eines EU-Ministers positiv auf Corona getestet wurde”, twitterte Altmaier. “Ich habe mich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Ich wurde am Freitag negativ getestet, es geht mir sehr gut”, schrieb er.

Am Montag war Altmaier Gastgeber beim EU-Handelsministertreffen in Berlin und hatte dabei die strengen Corona-Auflagen für das Treffen hervorgehoben. Zuvor hatte am Mittwoch auch das Auswärtige Amt mitgeteilt, dass sich Maas (SPD) in Quarantäne begeben habe, weil einer seiner Personenschützer infiziert sei. Deshalb muss Maas auch seine geplante Reise nach Jordanien absagen. Ein erster Corona-Test bei dem Minister sei negativ ausgefallen, teilte eine Sprecherin mit.”Kompletter Lockdown” in Israel00.01 Uhr: Nach der Verkündung von Rekordzahlen sollen die Lockdown-Bestimmungen in Israel verschärft werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte in einer Videobotschaft an, dass der seit vergangenen Freitag geltende, ohnehin schon verschärfte Lockdown ab kommenden Freitag für zwei Wochen in einen “kompletten Lockdown” umgewandelt werden solle. Details nannte der Regierungschef zunächst nicht.

Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass für Dienstag 6950 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet wurden. So viele neue Fälle an einem Tag wurden bislang noch nicht registriert. Die Zahl der Tests hatte zuletzt ebenfalls zugenommen, die Quote der positiven Tests betrug aber sehr hohe 11,7 Prozent. Zum Vergleich: In Israel leben rund neun Millionen Menschen. Deutschland hat etwa neunmal so viele Einwohner, dort wurden zuletzt 1769 Neuinfektionen binnen 24 Stunden ausgewiesen.Seit Freitag gilt in dem Mittelmeerstaat erneut ein Lockdown. Die Menschen müssen sich mit Schulschließungen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit arrangieren. Die Regierung will mit den Restriktionen eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Ein Auslöser war die Warnung von Krankenhausleitern vor drohenden Kapazitätsgrenzen. Das Gesundheitsministerium ordnete an, dass ab sofort Sanitäter zur Unterstützung des Personals in Kliniken eingesetzt werden sollen.
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hba/Reuters/dpa/sid/AFP/AP

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