Breaking News Koeln Düsseldorf – Vor fast genau einem Jahr vollstreckten LKA-Fahnder Durchsuchungsbeschlüsse bei Christoph Metzelder (39). Am Freitag gaben die Ermittler bekannt, 297 Kinder- und Jugendporno-Dateien auf dem Handy des Ex-Nationalspielers gefunden zu haben!Am Amtsgericht Düsseldorf erhob die Staatsanwaltschaft gestern offiziell Anklage wegen des Besitzes und der Verbreitung der entsprechenden Schriften.Der Vorwurf: Über WhatsApp soll der Vize-Weltmeister (2002) vom 9. Juli bis zum 1. September 2019 einer Zeugin zehn, einer weiteren Zeugin 16 Bild- und zwei Videodateien sowie einer dritten Zeugin eine Bilddatei mit kinderpornografischem Inhalt gesendet haben.Unfassbar: Die Anklagepunkte werden als Vergehen geführt – nicht als Verbrechen. „Metzelder könnte von alter Rechtslage profitieren. Denn bei einem Vergehen kann das Verfahren auch nach Anklageerhebung, z.B. gegen Geldauflage, eingestellt werden“, so der Münchener Anwalt Dr. Alexander Stevens zu BILD.Die Folge: „Metzelder würde dann nicht als vorbestraft gelten und könnte seinen Trainerschein machen.“ Der Fußballer selbst und seine Anwälte schweigen bisher eisern zu den Vorwürfen.Auch die Fußballszene vermied es bisher, den Fall Metzelder zu kommentieren. Bis jetzt! Als erster Ex-Mitspieler äußert sich nun Lukas Podolski (39) bei Twitter. Mit einem einzigen Wort: „Widerlich!!“ Dazu postete er zwei Ausrisse von BILD-Artikeln über Metzelder.Comedian Oliver Pocher (42), der sich immer wieder lautstark gegen Kindesmissbrauch einsetzt, teilte auf Instagram gegen Metzelder aus. Dafür gab es offenbar Post vom Anwalt.Pocher: „Und du wolltest mir eine Unterlassung von deinem Anwalt reindrücken, Christoph Metzelder!? Vergiss es. Du bleibst widerlich, so lange du dich nicht distanzieren kannst.“

Anonyme und kostenlose Beratungsangebote
Sie haben den Verdacht, dass in Ihrem Umfeld ein Kind misshandelt oder missbraucht wird? Sie haben etwas gesehen, das Ihnen Sorgen bereitet? Dann können Sie sich (anonym) ans „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ wenden: 0800 22 55 530.Kinder und Jugendliche, die Missbrauch erlebt haben, bekommen montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der „Nummer gegen Kummer“ 116 111 Unterstützung. Auf der Website gibt es die Möglichkeit, mit Beratern zu chatten.Wer das Gefühl hat, pädophile Neigungen zu besitzen, findet Ansprechpartner beim Projekt „Kein Täter werden“ von der Berliner Charité. Auf der Website und unter 030 450 529 450 gibt es kostenlose Informationen. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

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